Joomla gilt neu als digitales öffentliches Gut. Diese Anerkennung stammt von der Digital Public Goods Alliance und betrifft die Software, nicht die Organisation. Die Auszeichnung stellt Joomla in eine Reihe international geprüfter Open-Source-Lösungen, die Offenheit, Transparenz, Datenschutz und gesellschaftlichen Nutzen erfüllen.
Die DPGA arbeitet im Umfeld der Vereinten Nationen. Sie führt ein Register digitaler öffentlicher Güter und prüft Projekte nach festen Kriterien. Ziel ist die Förderung offener Software, die zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung beiträgt.
Für die Aufnahme gelten strenge Standards. Dazu gehören offene Lizenzen, Datenschutz, rechtliche und ethische Vorgaben, ein nachweisbarer Beitrag zu den SDGs und transparente Strukturen. Joomla durchlief für die Anerkennung einen umfassenden Prüfprozess, bei dem viele Fachpersonen aus der Community beteiligt waren.
Die Entscheidung stützt sich auf eine Vielzahl an Informationen, die das breite Einsatzspektrum und die Leistungsfähigkeit von Joomla zeigen.
Weitere Details stehen im DPGA-Register:
https://www.digitalpublicgoods.net/r/joomla-joomla-content-management-system
Joomla tat sich lange schwer, seine Stärken sichtbar zu machen. Die Aufnahme als digitales öffentliches Gut verbessert diese Sichtbarkeit. Sie wirkt wie ein Vertrauenssignal für Qualität und Zuverlässigkeit.
Für Behörden, Organisationen und Unternehmen bedeutet dies: Joomla ist eine offene und stabile Lösung, die sich für langfristige Projekte eignet.
Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit, im digitalen Raum eigenständig zu handeln. Es geht um bewusste Entscheidungen über genutzte Technologien, Anbieter und Daten. Heute liegt ein grosser Teil der globalen Infrastruktur bei wenigen Konzernen, was technische und politische Abhängigkeiten schafft.
Offene Software schafft hier Alternativen. Sie erlaubt die Kontrolle über eingesetzte Systeme, Anpassungen an eigene Anforderungen und den Schutz sensibler Daten. Viele Aufgaben in der Verwaltung ähneln sich weltweit. Offene Lösungen können dadurch geteilt, verbessert und lokal angepasst werden. Das spart Kosten und stärkt die Zusammenarbeit.
Die UN fördern die Nutzung offener Software in ihrem eigenen System. Zahlreiche Organisationen entwickeln isolierte Lösungen, was Kosten und Komplexität erhöht. Die UN-Grundsätze sollen gemeinsame, wiederverwendbare und vertrauenswürdige Anwendungen fördern, besonders für Regionen mit geringeren Ressourcen.
Digitale öffentliche Güter setzen diese Grundsätze praktisch um. Sie zeigen, wie offene Software globale Entwicklungsziele unterstützen kann. Dies umfasst neue offene Projekte oder bestehende Systeme wie Joomla, die weiterentwickelt und wieder in die Gemeinschaft zurückgeführt werden.
Die DPGA bietet Orientierung bei der Auswahl vertrauenswürdiger Software. Ihr Register umfasst Projekte, die die geforderten Standards erfüllen. Joomla gehört nun dazu und zählt offiziell zu den digitalen öffentlichen Gütern.
Quellen und weitere Links und Beiträge zum Thema:
https://magazine.joomla.org/all-issues/november-2025/joomla-now-officially-recognized-as-a-digital-public-good
https://der-auftritt.de/webdesign-projekte/projekt-joomla-als-digital-public-good.html
https://coolcat-creations.com//blog/joomla-wird-zum-digital-public-good-warum-das-eine-richtig-gute-nachricht-ist
https://sergioiglesias.net/blog/general/joomla-bien-publico-digital
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